Volltextsuche
 neue Suche
 
   
Personelles
 
Technologie & Automatisierung
 
Marketing & PR
 
Fuhrpark & Logistik
 
Motivation & Führung
 
Betriebswirtschaft
 
Märkte und MAFO
 
Recht & Finanzen
 
EDV & Internet
 
Jobs & Karriere
 
Beratung & Seminare
 
Messen & Events
 
Gastrobedarf & Zubehör
 
Bier
 
Biermischgetränke
 
Energy- & Szene-Drinks
 
H2O Forum
 
Spirituosen
 
Weine & Sekt
 
Umwelt & Nachhaltigkeit


  
Impressum und Kontakt
 
Online-Newsletter
 
Partnerzugang
 
Mediadaten
 
Veranstaltungen

 
www.eco-world.de
Werbung
 
www.eco-world.de - Das Portal für ein bewusst genussvolles Leben & ökologisch nachhaltiges Handeln.
 

Nachhaltiges Wirtschaften in Deutschland - Unternehmen sichern Zukunft

Datum:
Partner:
25.04.2007
Redaktion Brauereijournal Steve Blank, D-81371 München

Das Weißbiermonopol der Wittelsbacher - erstmals wissenschaftlich beleuchtet

Buchveröffentlichung von Dr. Karl Gattinger pünktlich zum "Tag des deutschen Bieres" am 23. April

Fürstenfeldbruck, 23. April 2007: Unter dem Titel "Bier und Landesherrschaft - Das Weißbiermonopol der Wittelsbacher unter Maximilian I. von Bayern" wurde heute ein wissenschaftliches Werk veröffentlicht, das sehr anschaulich und detailreich die große Bedeutung des landesherrlichen Brauwesens für das Bayern des 17. Jahrhunderts aufzeigt.


Dr. Karl Gattinger, der dieses Werk im Rahmen seiner Promotion im Fach Bayerische Geschichte und Allgemeine Landesgeschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität München bei Professor Dr. Ferdinand Kramer verfasst hat, zeigt darin auf, dass Kurfürst Maximilian I. mit dem von ihm erlassenen Weißbiermonopol im Jahre 1602 einen nachhaltigen Beitrag zur finanziellen Gesundung des Landes Bayern geschaffen hat. Nicht umsonst galt er bereits unter Zeitgenossen als einer der erfolgreichsten Finanzexperten Europas.

Neben wirtschafts- und finanzpolitischen Aspekten behandelt die vorliegende Studie verschiedenste Facetten der Alltags- und Sozialgeschichte. Dr. Gattinger resümiert: "Das überraschendste Ergebnis der Arbeit war sicher die enorme Bedeutung, die das Brauwesen nicht nur für Maximilian I. persönlich, sondern auch innerhalb des gesamten frühneuzeitlichen Staatswesens spielte." Und weiter: "Gerade die Verbindung der Wittelsbacher, die ja über 700 Jahre lang die Herrscher im Lande stellten, mit dem Brauwesen als einem der zentralen Gewerbezweige in Bayern stellt für den Landeshistoriker natürlich ein besonderes Faszinosum dar."

Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern, Wittelsbacher und Inhaber der königlichen Schloßbrauerei in Kaltenberg, hat Herrn Dr. Gattinger bei der Bearbeitung des Themas von Anfang an mit großem Interesse begleitet und nachhaltig unterstützt. Vom Ergebnis zeigt sich Prinz Luitpold begeistert: "Durch die Arbeit von Herrn Gattinger ist es zum ersten mal gelungen, fundiert zu belegen, welche maßgebliche Rolle das Brauwesen und insbesondere das Weißbiermonopol von Maximilian I. für die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes Bayern im 17. und 18. Jahrhundert gespielt hat. Und die Arbeit unterstreicht dabei auch sehr eindrucksvoll, welche zentrale Bedeutung unsere Familie seit jeher dem Brauwesen in Bayern beigemessen hat. Diesem großen Erbe sehen wir uns übrigens bis heute verpflichtet."

Das Werk wurde Anfang des Jahres bereits mit dem Michael-Doeberl-Preis der Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker ausgezeichnet und erscheint jetzt im Karl M. Lipp Verlag in München.



Der bayerische Herzog und Kurfürst Maximilian I (1573-1651) galt bereits seinen Zeitgenossen als einer der erfolgreichsten Finanzexperten Europas. Die Sanierung des zu Beginn seiner Regierungszeit hoch defizitären bayerischen Staatshaushaltes gehörte zu seinen größten Leistungen.
Eine wesentliche, bisher nahezu unbeachtet gebliebene Bedeutung kam hierbei dem 1602 von Maximilian I. begründeten Weißbiermonopol zu.
Die Produktion und der Verkauf des im 16. Jahrhundert von Böhmen her nach Bayern gekommenen Weißbiers ausschließlich durch die Brauhäuser des Landesherrn brachten rasche und vor allem konstant hohe finanzielle Erträge für die Staatskasse.
Möglich wurde dieser Erfolg durch seine straffe Einbindung des Brauwesens in die Behördenorganisation sowie durch umfassende Maßnahmen zur Ausschaltung jeglicher Konkurrenz, nicht zuletzt des Weines; Grundlage hierfür freilich war eine konstant hohe Qualität des Weißbiers, auf deren Einhaltung besonders geachtet wurde.

Neben wirtschafts- und finanzpolitischen Aspekten behandelt die Studie verschiedenste Facetten der Alltags- und Sozialgeschichte.
Von der Herkunft und dem Transport der Braumaterialien über den Arbeitsalltag in den Brauhäusern bis hin zum Verkauf des Weißbiers "ab Brauhaus" werden die jeweiligen Abläufe detailreich beschrieben.
Der Ausschank des Weißbiers schließlich erfolgte behördlich geregelt durch ausgewiesene Weißbierzäpfler.
Die staatlichen Brauhäuser, zum Teil durch namenhafte Hofbaumeister errichtet und alleine durch Größe und Lage von herrschaftlichem Anspruch, werden anhand ausgewählter Beispiele vorgestellt und in ihrer denkmaltopografischen Bedeutung erfasst.
Ein Territorien übergreifender Vergleich zeigt auf, dass nahezu sämtliche Landesfürsten im bayerischen Raum - weltliche wie geistliche gleichermaßen - die Idee Maximilians I. aufgriffen: Durch die Einrichtung eigener Brauwesen nutzten auch sie das Bier als ergiebige finanzielle Einnahmequelle.


Zum Autor

Karl Gattinger, geboren 1968 in München, studierte Bayerische Geschichte, Alte Geschichte und Kunstgeschichte sowie bayerische Literaturgeschichte und Neuere Deutsche Literatur in München und Wien; er ist derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege tätig.

Kontakt:Redaktion Brauereijournal
Email:redaktion@brauereijournal.de
Homepage: http://www.brauereijournal.de
Artikel weiterempfehlen
Druckausgabe

 
 
World Beer Cup 2010 will be held in San Diego, California, USA. We invite you to enter!
 
Bier aktuell

08.10.2013
FAMIX auf der drinktec 2013: Erwartungen deutlich übertroffen
FAMIX Pressemitteilung drinktec 2013


07.10.2013
August´s Bock
Ein starkes deutsch-amerikanisches Freundschaftsbier


14.06.2013
FAMIX auf der drinktec 2013
Besuchen Sie uns in Halle B4 Stand 314


28.02.2013
OXX Sport, der bierige Isodrink
Alkoholfrei, isotonisch und kalorienreduziert


18.02.2013
"Sherry Mandarina"
Ein Unikat deutscher Braukunst


18.01.2013
Mit dem Bus zur Flutlichtsause ins Allgäu
Ulmer Brauerei Gold Ochsen veranstaltet mit Reiseunternehmen, Radiosender und Skiberg ein Nachtrodeln


11.12.2012
Korrosion gleich Null
ProMinent: Chloridarmes ECA-Wasser mit der ProMaqua® Desinfektionsanlage Dulco®Lyse


31.10.2012
Sicher desinfizieren und Korrosionen an Anlagen vermeiden
ProMaqua: ECA-Wasser - chloridarm und effizient



neue Partner
Die Freien Brauer / Deutsche Brau-Kooperation


ECOLAB
Josef Krügl

crossrelations GmbH
Janina Wermter

drinktec - Neue Messe München
Andrea Hack

DöhlerGroup
Monika Fleckenstein

Wollen auch Sie  
Partner werden?